Epilepsie - Was tun, wenn das Kind Epileptiker ist?

Epilepsie ist die häufigste neurologische (= nervliche) Erkrankung im Kindesalter. Jeder Zehnte hat in seinem Leben wenigstens einmal einen epileptischen Anfall, nur die wenigsten nehmen dies überhaupt wahr. Aber nur ein Prozent der Bevölkerung hat eine chronische Epilepsie, die meist im Kinder- und Jugendalter beginnt.
Bei der Epilepsie handelt es sich um eine akut einsetzende Funktionsstörung, die sowohl das ganze Gehirn oder nur einzelne Teile betreffen kann. Hierbei kann es zu den allgemein bekannten krampfartigen Anfällen kommen. Da Epilepsie jedoch in nahezu jedem Teil des Gehirns entstehen kann, gibt es nahezu zahllose Ausprägungsformen von Epilepsie. Die Ausprägung des Anfalls wird von der Funktion des Entstehungsortes bestimmt.
Ein bekanntes Anfallssymptom ist die so genannte Absence, das heißt, eine kurze geistige Abwesenheit, wie sie zum Beispiel im Buch vom Struwwelpeter beim Hans-guck-in-die-Luft dargestellt wird. Da Anfälle selten in der Öffentlichkeit auftreten, reagieren die Umstehenden meist hilflos, teilweise auch schockiert. Sie wissen oft nicht, was in solchen Situationen getan werden soll.
"Epilepsiekranke Kinder auszugrenzen wäre ein schwerer Fehler", so der Arzt Dr. Detlef Brückmann. Oft ist Epilepsie heilbar, und viele Kinder brauchen die Medikamente nur wenige Jahre und nicht ihr ganzes Leben lang einzunehmen. In einzelnen Fällen könne auch eine Diättherapie von allergrößtem Nutzen sein. Zumindest bekomme man aber durch die moderne Medizin die Krankheit sehr gut in den Griff. "Die geistige Leistung von Epileptikern ist nicht eingeschränkt, wie viele vermuten. Auch gehen Epileptiker einem normalen Berufsleben nach. Sogar berühmte Persönlichkeiten wie der griechische Philosoph Sokrates, der Dichter Dostojewski und der Wundergeiger Paganini litten an Epilepsie", weiß Brückmann.
In der Selbsthilfegruppe, die der Arzt gegründet hat, lernen Eltern von anderen, dass sie nicht alleine mit ihrem Problem dastehen. Angesprochen sind epilepsiekranke Kinder und Jugendliche und deren Eltern. Selbsthilfe ist ein maßgeblicher Faktor im Behandlungs- und Bewältigungsprozess. Die Therapie kann hierdurch effektiver gestaltet werden.
Auch wird Hilfestellung angeboten, wie man mit der Erkrankung besser leben kann. Eltern können sich im Gespräch austauschen, ihre Erfahrungen weitergeben und lernen, ihre eigene Rolle zu überdenken. Brückmann: "Eltern sorgen sich um ihr eigenes Wohlbefinden und das der ganzen Familie. Je besser es allen geht, desto besser geht es dem epilepsiekranken Kind."
Bei der Epilepsie handelt es sich um eine akut einsetzende Funktionsstörung, die sowohl das ganze Gehirn oder nur einzelne Teile betreffen kann. Hierbei kann es zu den allgemein bekannten krampfartigen Anfällen kommen. Da Epilepsie jedoch in nahezu jedem Teil des Gehirns entstehen kann, gibt es nahezu zahllose Ausprägungsformen von Epilepsie. Die Ausprägung des Anfalls wird von der Funktion des Entstehungsortes bestimmt.
Ein bekanntes Anfallssymptom ist die so genannte Absence, das heißt, eine kurze geistige Abwesenheit, wie sie zum Beispiel im Buch vom Struwwelpeter beim Hans-guck-in-die-Luft dargestellt wird. Da Anfälle selten in der Öffentlichkeit auftreten, reagieren die Umstehenden meist hilflos, teilweise auch schockiert. Sie wissen oft nicht, was in solchen Situationen getan werden soll.
"Epilepsiekranke Kinder auszugrenzen wäre ein schwerer Fehler", so der Arzt Dr. Detlef Brückmann. Oft ist Epilepsie heilbar, und viele Kinder brauchen die Medikamente nur wenige Jahre und nicht ihr ganzes Leben lang einzunehmen. In einzelnen Fällen könne auch eine Diättherapie von allergrößtem Nutzen sein. Zumindest bekomme man aber durch die moderne Medizin die Krankheit sehr gut in den Griff. "Die geistige Leistung von Epileptikern ist nicht eingeschränkt, wie viele vermuten. Auch gehen Epileptiker einem normalen Berufsleben nach. Sogar berühmte Persönlichkeiten wie der griechische Philosoph Sokrates, der Dichter Dostojewski und der Wundergeiger Paganini litten an Epilepsie", weiß Brückmann.
In der Selbsthilfegruppe, die der Arzt gegründet hat, lernen Eltern von anderen, dass sie nicht alleine mit ihrem Problem dastehen. Angesprochen sind epilepsiekranke Kinder und Jugendliche und deren Eltern. Selbsthilfe ist ein maßgeblicher Faktor im Behandlungs- und Bewältigungsprozess. Die Therapie kann hierdurch effektiver gestaltet werden.
Auch wird Hilfestellung angeboten, wie man mit der Erkrankung besser leben kann. Eltern können sich im Gespräch austauschen, ihre Erfahrungen weitergeben und lernen, ihre eigene Rolle zu überdenken. Brückmann: "Eltern sorgen sich um ihr eigenes Wohlbefinden und das der ganzen Familie. Je besser es allen geht, desto besser geht es dem epilepsiekranken Kind."


