Tipps für Ihre Grillparty

Damit das Grillen auch wirklich gesund bleibt, gilt es einige Sicherheitsregeln einzuhalten. Achten Sie vor allem darauf, dass niemals Fett in die Glut tropft. Dieses verbrennt auf der heißen Kohle und lässt krebserregende Benzpyrene entstehen, die sich auf dem Grillgut ablagern können. Um dies zu verhindern, sollte man am besten für mariniertes und fettes Fleisch spezielle Grillpfannen aus Alufolie verwenden, so werden Saft und Fett von der Glut ferngehalten.
Als Alternative bieten sich die Vertikal-Grillgeräte an, bei denen kein Fett in die Glut tropfen kann. Gefährliche Benzpyrene entstehen aber auch, wenn Fleisch stark verbrennt, deshalb sollte man stets für den richtigen Abstand zwischen Glut und Fleisch sorgen. Noch ein Sicherheitshinweis: Keinesfalls gepökeltes Fleisch, wie z.B. Kasseler Kotelett grillen. Das darin enthaltene Nitritsalz verbindet sich bei den hohen Grilltemperaturen mit dem Eiweiß des Grillfleischs zu krebserregenden Nitrosaminen.Vor dem Grillen sollte man das Fleisch kalt abspülen und dann gut mit Küchenpapier trocken tupfen. Noch ein Tipp, damit das Grillfleisch auch richtig saftig bleibt: das Fleisch stets bei hoher Hitze, aber möglichst kurz grillen - und zum Wenden stets eine Zange verwenden, keine Gabel, damit der Fleischsaft nicht austritt.
Wer Fisch liebt, kommt beim Grillen voll auf seine Kosten. Zum Grillen eignen sich ganze Fische, wie z.B. Forelle, Felchen, Makrele, Rotbarbe, Seezunge, Heringe, Renke, Hecht, Schleie, Red Snapper und Sardine. Kleinere Fische können als „Steckerl“-Fisch direkt am Spieß gegrillt werden, größere in speziellen Fischkörben. Ganz unkompliziert ist auch das Garen von Fisch in Alufolie. Dafür sollte man den Fisch reichlich mit Zwiebeln und Kräutern bestreuen und mit Raps-Kernöl beträufeln, das verschafft ihm ein ganz besonderes Aroma. Auch Koteletts und Filets von Lachs, Hecht, Kabeljau, Heilbutt, Zander, Haifisch und Rotbarsch lassen sich vorzüglich grillen. Gleiches gilt für Schalentiere wie Muscheln, Hummer, Languste, Langustine (Scampi oder Kaisergranat) und Garnelen (auch Shrimps, Krabben oder Crevetten genannt), Riesengarnelen und Hummerkrabben oder Gambas. Wichtig: alle Fischteile und Meeresfrüchte müssen vor dem Grillen gut mit Öl bepinselt werden, damit sie nicht am Rost festkleben.
Immer beliebter werden vegetarische Spezialitäten vom Grill: Tofu, Sojaprodukte, Gemüse wie z.B. Tomaten, Maiskolben, Paprika - und nicht zu vergessen Kartoffeln! Gegrillte Früchte wie Ananas, Mango oder Banane sind ebenfalls eine Delikatesse.
Dazu genügend kühle Getränke und das Grillvergnügen kann losgehen.
Auch Koteletts und Filets von Lachs, Hecht, Kabeljau, Heilbutt, Zander, Haifisch und Rotbarsch lassen sich vorzüglich grillen. Gleiches gilt für Schalentiere wie Muscheln, Hummer, Languste, Langustine (Scampi oder Kaisergranat) und Garnelen (auch Shrimps, Krabben oder Crevetten genannt), Riesengarnelen und Hummerkrabben oder Gambas. Eine besonders dekorative Grill-Idee sind Fischspieße, auf die Sie nach Geschmack die verschiedensten Fischfilets und Meeresfrüchte stecken können. Ihre Gäste werden begeistert sein! Wichtig: alle Fischteile und Meeresfrüchte müssen vor dem Grillen gut mit Öl bepinselt werden, damit sie nicht am Rost festkleben.
Noch ein Tipp: Zum Grillen sollte man unbedingt fangfrische Ware verwenden. Frischen Fisch erkennt man an seinem metallischen Glanz, den glänzenden Schuppen, seiner straffen Haut, den klaren Augen und an der roten Farbe der Kiemen. Machen Sie aber auch den Schnupper-Test: Frischer Fisch darf keinen unangenehmen Geruch haben!
Unser Dip-Tipp:
Probieren Sie zum gegrillten Fisch einen pikanten Dip mit Dill oder Senf. Gut passt auch Kaviar zum Crème-fraîche-Dip.
Vor dem Grillen sollte man das Fleisch kalt abspülen und dann gut mit Küchenpapier trocken tupfen. Wenn Sie tiefgefrorenes Fleisch verwenden, sollten Sie darauf achten, dass es wirklich ganz aufgetaut und vor allem trocken ist, denn Feuchtigkeit hält die Grillhitze der Glut ab und verzögert somit das Schließen der Fleischporen. Als Folge tritt der Fleischsaft aus, das Fleisch trocknet aus.
Noch ein letzter Tipp, damit das Grillfleisch auch richtig saftig bleibt: das Fleisch stets bei hoher Hitze, aber möglichst kurz grillen - und zum Wenden stets eine Zange verwenden, keine Gabel, damit der Fleischsaft nicht austritt.
Schweinefleisch
Die Stars unter den Fleischstücken sind nach wie vor Koteletts oder Schnitzel aus Schweinefleisch, da sie unkompliziert in der Handhabung sind. Sie sind ...ruck, zuck! vorbereitet und werden ganz durchgebraten.
Magere Schweineschnitzel schneidet man am besten aus dem Fleisch der Oberschale oder aus der Kugel. Wer sich etwas Besonderes gönnen möchte, nimmt Schweinefilet oder Schweinelende. Koteletts werden üblicherweise aus dem Rückenstück oder Nacken des Schweins geschnitten. Damit das Kotelett auch am Knochen gar wird, schneidet man das Kotelett am besten entlang des Knochens etwas ein.
Eine besonders rustikale Note bekommt Ihr Grillfest, wenn außer Schnitzeln und Koteletts auch gegrillten Schweinebauch serviert wird. Schweinebauch sollte aus dem vorderen Bauchteil des Schweins stammen (auch dicke Rippe genannt), da dieser relativ fleischig ist. Man lässt den Bauchspeck am besten vom Metzger in etwa 1-1,5 cm dicke Scheiben schneiden. Wichtig: Damit kein Fett in die Glut tropft, sollte man Schweinebauch auf Grillpfannen aus Alufolie grillen.
Aus dem Bauch des Schweins stammt übrigens auch eine typisch amerikanische Grillspezialität: die sogenannten Spareribs. Durch würzige, fruchtige Marinaden werden diese Schälrippchen zum leckeren Knabberspaß, der auf keiner Grillparty fehlen sollte.
Rindfleisch
Der Gourmet schwört auf saftige Stücke vom Rind. Aus der Rinderlende stammt das berühmte Roastbeef, das am Stück oder in Scheiben als Rumpsteak gegrillt werden kann. Leckere Steaks lassen sich auch aus der Rinderhüfte schneiden, sie sind aber stärker mit Fett durchzogen. Ein edles Grillvergnügen verschafft das Filet des Rindes. Aus dem mittleren Stück gewinnt man zarte Filetscheiben, beliebt sind aber auch die Tournedos, kleine, etwa 4-5 cm hohe Filetsteaks aus dem spitz zulaufenden Teil des Filets. Wichtig: Achten Sie beim Kauf darauf, dass das Rindfleisch nicht hell- sondern dunkelrot gefärbt ist. Nur dann ist es wirklich gut abgehangen. Außerdem sollte Rindfleisch nicht zu dünn geschnitten sein, sonst trocknen die Scheiben beim Grillen aus. Die Dicke sollte zwischen 3-5 cm betragen.
Steaks und Filetscheiben vom Rind sind üblicherweise an einer Seite mit einer Fettschicht überzogen. Diese sollte erst nach dem Grillen entfernt werden, sonst verliert das Rindfleisch an Saft. Allerdings muss die Fettschicht vor dem Grillen mehrmals eingeschnitten werden, damit sich das Rindfleisch während des Röstens nicht wellt.
Im Gegensatz zum Schweinefleisch darf Rindfleisch nicht ganz durchgebraten werden, sondern es sollte im Innern seine rosa Farbe behalten. Als Faustregel gilt: Rindfleisch zuerst von jeder Seite eine Minute grillen, dann für „medium“ gegrilltes Fleisch jede Seite noch 2 Minuten, für durchgebratenes Fleisch jede Seite noch 4 Minuten grillen, wobei die genaue Grilldauer jedoch stark von der Dicke des Fleischs und dem Abstand zur Glut abhängig ist. Wer nicht so genau auf die Uhr sehen möchte, macht den „Drucktest“: Medium gegrilltes Fleisch gibt auf Fingerdruck nur wenig nach.
Lammfleisch
Zum Grillen nimmt man am besten Doppelkoteletts vom Rücken oder Nacken des Lamms. Lammkeule am Stück oder in Scheiben geschnitten ist ebenfalls bestens zum Grillen geeignet. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass das Lammfleisch rosa gefärbt ist und von weißen, nicht gelblichen Fettschichten durchzogen ist. Dann stammt es wirklich von jungen Lämmern - und nicht von Hammeln oder älteren Schafen.
Wer den typischen Geschmack von Lammfleisch nicht so mag, schneidet vor dem Grillen die Fettschicht der Koteletts ab. Saftiger bleiben die Koteletts, wenn die Fettstreifen nur mehrmals eingeschnitten und mitgegrillt werden.
Wenn es schnell gehen soll, dann können Sie Lammkoteletts einfach mit Steakpfeffer würzen und sofort grillen. Besonders zart und aromatisch wird Lammfleisch, wenn sie vor dem Grillen einige Stunden in einer Ölmarinade mit Kräutern der Provence, mit Rosmarin oder mit Thymian, Oregano und Knoblauch eingelegt wurden. Wie Rindfleisch wird Lammfleisch nicht ganz durchgebraten. Lammkoteletts werden etwa 2-3 Minuten von jeder Seite gegrillt, dann behalten sie im Innern ihre rosa Farbe. Lammkeule oder Lammrücken am Stück benötigen dagegen mindestens 20 Minuten. Wichtig: Lammfleisch immer ganz frisch vom Rost verzehren, nach dem Erkalten schmeckt Fett vom Lammfleischs leicht tranig.
Jetzt geht's um die Wurst
Klassiker sind natürlich die traditionelle Bratwurst, Kalbsbratwürste, Nürnberger Rostbratwürstchen und der sächsische Roster. Wer's abwechslungsreicher liebt, versucht auch einmal rohe Schweinsbratwürste oder fix und fertig zubereitete Bratwurstschnecken. Oder kreieren Sie doch einmal kunterbunte Würstchenspieße! Dafür eignet sich alles, was Sie gerade im Hause haben: Paprika, Zucchini, Pilze, Gurken, Zwiebeln, Peperoni - lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf.
Zum Grillen eignen sich auch ungepökelte Brühwürste wie z.B. Regensburger oder Fleischwurst. Allerdings muss man sie vor dem Grillen leicht einritzen, sonst platzen sie durch die Hitze. Aus dem gleichen Grund sollte man frische Schweinsbratwürste vor dem Grillen kurz mit heißem Wasser überbrühen.
Damit genug der Vorbereitungen, jetzt nur noch alle Bratwürste gut einölen, damit sie nicht am Rost kleben bleiben - und los geht's. Allerdings muss die Glut dafür wirklich gut durchgeglüht sein, ansonsten ist die Hitze zu stark für Ihre Wurstparade. Und: Fette Würstchen, wie z.B. frische Schweinsbratwürste oder Bratwurstschnecken, sticht man am besten nach einigen Minuten Grillen mehrmals mit der Gabel ein, damit das Fett ablaufen kann. Dazu sollte man diese Würstchen aber auf speziellen Grillpfannen aus Alufolie grillen, so kann kein Saft und Fett in die Glut tropfen.
Abgerundet wird Ihr zünftiges Wurstessen durch frisches Baguette und natürlich durch Senf, Tomatenketchup oder andere Grillsaucen. Hier dürfen aber auch selbstgemachte Dips nicht fehlen.
Jeder kennt natürlich die einfachste und zugleich köstlichste vegetarische Grillspezialität: die gute alte Kartoffel, glühend heiß direkt aus der Glut, vom Grill oder als Folienkartoffel. Damit stehen Sie aber erst am Anfang der vegetarischen Möglichkeiten: viele Obst- und Gemüsesorten können gegrillt werden - Ihrer Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt.
Bei frischem Gemüse eignen sich besonders Maiskolben, Zucchini, Tomaten, Paprika, Auberginen, Fenchelknollen, Kohlrabi, Sellerie und Champignonscheiben zum Grillen. Je nach Größe sollten dabei Gemüse in Scheiben oder Stücke geschnitten werden.
Auch Obst bekommt durch das Grillen ein ganz besonderes Aroma. Ananas, Bananen, Zitrusfrüchte, Kiwi, Mango, Papaya, heimische Früchte wie Äpfel und Birnen, Pfirsiche, Aprikosen und Nektarinen lassen sich - in Scheiben oder Stücke geschnitten sehr gut grillen.
Obst wird noch aromatischer, wenn man es mit Butter, Honig und Zitronen- oder Limonensaft bestreicht und nach dem Grillen leicht zuckert. Wer mag, kann dazu auch Vanillezucker oder Zucker und Zimt verwenden.
Gegrilltes Gemüse erhält dagegen den letzten Schliff durch einen selbstgemachten Dip z.B. mit Schnittlauch oder Petersilie.
Zu jedem Rezept der richtige Dip:
Quelle: Wirths PR
Gut gewürzt und mariniert ist halb gegrillt
So richtig lecker schmecken Grillfleisch, Hackfleischspezialitäten, Geflügel und Fisch erst durch das richtige Würzen und Marinieren. Mit Grillkräutern und Gewürzen darf also keineswegs gespart werden. Frische Kräuter werden dagegen hauptsächlich für Saucen und Dips oder zum Marinieren verwendet. Vorsicht allerdings beim Umgang mit Salz, es kann das Fleisch austrocknen. Deshalb nur sparsam salzen - am besten erst nach dem Grillen.
Besonders viel Geschmack nimmt Grillgut an, wenn es mariniert wird außerdem bleibt es dann besonders zart. Einfach das Grillfleisch mehrere Stunden in der Marinade einlegen, dabei mehrmals wenden. Marinaden können Sie auf der Basis von Essig, Öl, Bier, Wein oder Sherry leicht selbst herstellen. Knoblauch, Zwiebeln, Pfeffer, Kräuter, Senf und Tomatenmark geben dabei die richtige Würze. Wichtig: Um zu verhindern, dass Marinade in die Glut tropft, sollte man mariniertes Fleisch vor dem Grillen gut abtupfen oder noch besser in speziellen Grillpfannen aus Alufolie rösten.
Quelle: Wirths PR
Als Alternative bieten sich die Vertikal-Grillgeräte an, bei denen kein Fett in die Glut tropfen kann. Gefährliche Benzpyrene entstehen aber auch, wenn Fleisch stark verbrennt, deshalb sollte man stets für den richtigen Abstand zwischen Glut und Fleisch sorgen. Noch ein Sicherheitshinweis: Keinesfalls gepökeltes Fleisch, wie z.B. Kasseler Kotelett grillen. Das darin enthaltene Nitritsalz verbindet sich bei den hohen Grilltemperaturen mit dem Eiweiß des Grillfleischs zu krebserregenden Nitrosaminen.Vor dem Grillen sollte man das Fleisch kalt abspülen und dann gut mit Küchenpapier trocken tupfen. Noch ein Tipp, damit das Grillfleisch auch richtig saftig bleibt: das Fleisch stets bei hoher Hitze, aber möglichst kurz grillen - und zum Wenden stets eine Zange verwenden, keine Gabel, damit der Fleischsaft nicht austritt.
Wer Fisch liebt, kommt beim Grillen voll auf seine Kosten. Zum Grillen eignen sich ganze Fische, wie z.B. Forelle, Felchen, Makrele, Rotbarbe, Seezunge, Heringe, Renke, Hecht, Schleie, Red Snapper und Sardine. Kleinere Fische können als „Steckerl“-Fisch direkt am Spieß gegrillt werden, größere in speziellen Fischkörben. Ganz unkompliziert ist auch das Garen von Fisch in Alufolie. Dafür sollte man den Fisch reichlich mit Zwiebeln und Kräutern bestreuen und mit Raps-Kernöl beträufeln, das verschafft ihm ein ganz besonderes Aroma. Auch Koteletts und Filets von Lachs, Hecht, Kabeljau, Heilbutt, Zander, Haifisch und Rotbarsch lassen sich vorzüglich grillen. Gleiches gilt für Schalentiere wie Muscheln, Hummer, Languste, Langustine (Scampi oder Kaisergranat) und Garnelen (auch Shrimps, Krabben oder Crevetten genannt), Riesengarnelen und Hummerkrabben oder Gambas. Wichtig: alle Fischteile und Meeresfrüchte müssen vor dem Grillen gut mit Öl bepinselt werden, damit sie nicht am Rost festkleben.
Immer beliebter werden vegetarische Spezialitäten vom Grill: Tofu, Sojaprodukte, Gemüse wie z.B. Tomaten, Maiskolben, Paprika - und nicht zu vergessen Kartoffeln! Gegrillte Früchte wie Ananas, Mango oder Banane sind ebenfalls eine Delikatesse.
Dazu genügend kühle Getränke und das Grillvergnügen kann losgehen.
So grillt man Fische und Meeresfrüchte
...frisch gegrillt sind sie eine Delikatesse, die man sich eigentlich viel öfter gönnen sollte. Vor dem Grillen müssen die Fische jedoch erst sorgfältig entschuppt und von Kiemen und Flossen befreit werden. Zum Ausnehmen wird die Bauchhöhle mit einem spitzen Messer vom Schwanz zum Kopf hin aufgeschnitten und vorsichtig von Darm, Galle, Niere und anderen Eingeweiden befreit. Anschließend werden sie gut abgespült, mit Zitronensaft gesäuert und mit Salz und Pfeffer abgerieben.Auch Koteletts und Filets von Lachs, Hecht, Kabeljau, Heilbutt, Zander, Haifisch und Rotbarsch lassen sich vorzüglich grillen. Gleiches gilt für Schalentiere wie Muscheln, Hummer, Languste, Langustine (Scampi oder Kaisergranat) und Garnelen (auch Shrimps, Krabben oder Crevetten genannt), Riesengarnelen und Hummerkrabben oder Gambas. Eine besonders dekorative Grill-Idee sind Fischspieße, auf die Sie nach Geschmack die verschiedensten Fischfilets und Meeresfrüchte stecken können. Ihre Gäste werden begeistert sein! Wichtig: alle Fischteile und Meeresfrüchte müssen vor dem Grillen gut mit Öl bepinselt werden, damit sie nicht am Rost festkleben.
Noch ein Tipp: Zum Grillen sollte man unbedingt fangfrische Ware verwenden. Frischen Fisch erkennt man an seinem metallischen Glanz, den glänzenden Schuppen, seiner straffen Haut, den klaren Augen und an der roten Farbe der Kiemen. Machen Sie aber auch den Schnupper-Test: Frischer Fisch darf keinen unangenehmen Geruch haben!
Unser Dip-Tipp:
Probieren Sie zum gegrillten Fisch einen pikanten Dip mit Dill oder Senf. Gut passt auch Kaviar zum Crème-fraîche-Dip.
So grillt man Schwein, Rind und Lamm
Saftige Stücke vom Schwein, Rind und Lamm sind die Hauptattraktion bei gelungenen Grillparties. Grundsätzlich kann jedes Fleischstück aus Rind-, Schweine- und Lammfleisch gegrillt werden, das auch in der Pfanne kurz gebraten wird. Wichtig: Grillfleisch darf nicht gepökelt sein, sonst können krebserregende Stoffe entstehen, die sogenannten Nitrosamine. Gepökelte Fleischwaren erkennt man an ihrer rosa-roten Farbe. Die bekanntesten Vertreter dieser Gruppe sind Kasseler Rippenspeer und Leberkäse, sie gehören keinesfalls auf den Grill.Vor dem Grillen sollte man das Fleisch kalt abspülen und dann gut mit Küchenpapier trocken tupfen. Wenn Sie tiefgefrorenes Fleisch verwenden, sollten Sie darauf achten, dass es wirklich ganz aufgetaut und vor allem trocken ist, denn Feuchtigkeit hält die Grillhitze der Glut ab und verzögert somit das Schließen der Fleischporen. Als Folge tritt der Fleischsaft aus, das Fleisch trocknet aus.
Noch ein letzter Tipp, damit das Grillfleisch auch richtig saftig bleibt: das Fleisch stets bei hoher Hitze, aber möglichst kurz grillen - und zum Wenden stets eine Zange verwenden, keine Gabel, damit der Fleischsaft nicht austritt.
Schweinefleisch
Die Stars unter den Fleischstücken sind nach wie vor Koteletts oder Schnitzel aus Schweinefleisch, da sie unkompliziert in der Handhabung sind. Sie sind ...ruck, zuck! vorbereitet und werden ganz durchgebraten.
Magere Schweineschnitzel schneidet man am besten aus dem Fleisch der Oberschale oder aus der Kugel. Wer sich etwas Besonderes gönnen möchte, nimmt Schweinefilet oder Schweinelende. Koteletts werden üblicherweise aus dem Rückenstück oder Nacken des Schweins geschnitten. Damit das Kotelett auch am Knochen gar wird, schneidet man das Kotelett am besten entlang des Knochens etwas ein.
Eine besonders rustikale Note bekommt Ihr Grillfest, wenn außer Schnitzeln und Koteletts auch gegrillten Schweinebauch serviert wird. Schweinebauch sollte aus dem vorderen Bauchteil des Schweins stammen (auch dicke Rippe genannt), da dieser relativ fleischig ist. Man lässt den Bauchspeck am besten vom Metzger in etwa 1-1,5 cm dicke Scheiben schneiden. Wichtig: Damit kein Fett in die Glut tropft, sollte man Schweinebauch auf Grillpfannen aus Alufolie grillen.
Aus dem Bauch des Schweins stammt übrigens auch eine typisch amerikanische Grillspezialität: die sogenannten Spareribs. Durch würzige, fruchtige Marinaden werden diese Schälrippchen zum leckeren Knabberspaß, der auf keiner Grillparty fehlen sollte.
Rindfleisch
Der Gourmet schwört auf saftige Stücke vom Rind. Aus der Rinderlende stammt das berühmte Roastbeef, das am Stück oder in Scheiben als Rumpsteak gegrillt werden kann. Leckere Steaks lassen sich auch aus der Rinderhüfte schneiden, sie sind aber stärker mit Fett durchzogen. Ein edles Grillvergnügen verschafft das Filet des Rindes. Aus dem mittleren Stück gewinnt man zarte Filetscheiben, beliebt sind aber auch die Tournedos, kleine, etwa 4-5 cm hohe Filetsteaks aus dem spitz zulaufenden Teil des Filets. Wichtig: Achten Sie beim Kauf darauf, dass das Rindfleisch nicht hell- sondern dunkelrot gefärbt ist. Nur dann ist es wirklich gut abgehangen. Außerdem sollte Rindfleisch nicht zu dünn geschnitten sein, sonst trocknen die Scheiben beim Grillen aus. Die Dicke sollte zwischen 3-5 cm betragen.
Steaks und Filetscheiben vom Rind sind üblicherweise an einer Seite mit einer Fettschicht überzogen. Diese sollte erst nach dem Grillen entfernt werden, sonst verliert das Rindfleisch an Saft. Allerdings muss die Fettschicht vor dem Grillen mehrmals eingeschnitten werden, damit sich das Rindfleisch während des Röstens nicht wellt.
Im Gegensatz zum Schweinefleisch darf Rindfleisch nicht ganz durchgebraten werden, sondern es sollte im Innern seine rosa Farbe behalten. Als Faustregel gilt: Rindfleisch zuerst von jeder Seite eine Minute grillen, dann für „medium“ gegrilltes Fleisch jede Seite noch 2 Minuten, für durchgebratenes Fleisch jede Seite noch 4 Minuten grillen, wobei die genaue Grilldauer jedoch stark von der Dicke des Fleischs und dem Abstand zur Glut abhängig ist. Wer nicht so genau auf die Uhr sehen möchte, macht den „Drucktest“: Medium gegrilltes Fleisch gibt auf Fingerdruck nur wenig nach.
Lammfleisch
Zum Grillen nimmt man am besten Doppelkoteletts vom Rücken oder Nacken des Lamms. Lammkeule am Stück oder in Scheiben geschnitten ist ebenfalls bestens zum Grillen geeignet. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass das Lammfleisch rosa gefärbt ist und von weißen, nicht gelblichen Fettschichten durchzogen ist. Dann stammt es wirklich von jungen Lämmern - und nicht von Hammeln oder älteren Schafen.
Wer den typischen Geschmack von Lammfleisch nicht so mag, schneidet vor dem Grillen die Fettschicht der Koteletts ab. Saftiger bleiben die Koteletts, wenn die Fettstreifen nur mehrmals eingeschnitten und mitgegrillt werden.
Wenn es schnell gehen soll, dann können Sie Lammkoteletts einfach mit Steakpfeffer würzen und sofort grillen. Besonders zart und aromatisch wird Lammfleisch, wenn sie vor dem Grillen einige Stunden in einer Ölmarinade mit Kräutern der Provence, mit Rosmarin oder mit Thymian, Oregano und Knoblauch eingelegt wurden. Wie Rindfleisch wird Lammfleisch nicht ganz durchgebraten. Lammkoteletts werden etwa 2-3 Minuten von jeder Seite gegrillt, dann behalten sie im Innern ihre rosa Farbe. Lammkeule oder Lammrücken am Stück benötigen dagegen mindestens 20 Minuten. Wichtig: Lammfleisch immer ganz frisch vom Rost verzehren, nach dem Erkalten schmeckt Fett vom Lammfleischs leicht tranig.
Jetzt geht's um die Wurst
Klassiker sind natürlich die traditionelle Bratwurst, Kalbsbratwürste, Nürnberger Rostbratwürstchen und der sächsische Roster. Wer's abwechslungsreicher liebt, versucht auch einmal rohe Schweinsbratwürste oder fix und fertig zubereitete Bratwurstschnecken. Oder kreieren Sie doch einmal kunterbunte Würstchenspieße! Dafür eignet sich alles, was Sie gerade im Hause haben: Paprika, Zucchini, Pilze, Gurken, Zwiebeln, Peperoni - lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf.
Zum Grillen eignen sich auch ungepökelte Brühwürste wie z.B. Regensburger oder Fleischwurst. Allerdings muss man sie vor dem Grillen leicht einritzen, sonst platzen sie durch die Hitze. Aus dem gleichen Grund sollte man frische Schweinsbratwürste vor dem Grillen kurz mit heißem Wasser überbrühen.
Damit genug der Vorbereitungen, jetzt nur noch alle Bratwürste gut einölen, damit sie nicht am Rost kleben bleiben - und los geht's. Allerdings muss die Glut dafür wirklich gut durchgeglüht sein, ansonsten ist die Hitze zu stark für Ihre Wurstparade. Und: Fette Würstchen, wie z.B. frische Schweinsbratwürste oder Bratwurstschnecken, sticht man am besten nach einigen Minuten Grillen mehrmals mit der Gabel ein, damit das Fett ablaufen kann. Dazu sollte man diese Würstchen aber auf speziellen Grillpfannen aus Alufolie grillen, so kann kein Saft und Fett in die Glut tropfen.
Abgerundet wird Ihr zünftiges Wurstessen durch frisches Baguette und natürlich durch Senf, Tomatenketchup oder andere Grillsaucen. Hier dürfen aber auch selbstgemachte Dips nicht fehlen.
So grillt man Vegetarisches
Meist denkt man beim Grillen an Fleisch - aber es geht auch ohne - versuchen Sie doch einmal vegetarische Köstlichkeiten vom Grill!Jeder kennt natürlich die einfachste und zugleich köstlichste vegetarische Grillspezialität: die gute alte Kartoffel, glühend heiß direkt aus der Glut, vom Grill oder als Folienkartoffel. Damit stehen Sie aber erst am Anfang der vegetarischen Möglichkeiten: viele Obst- und Gemüsesorten können gegrillt werden - Ihrer Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt.
Bei frischem Gemüse eignen sich besonders Maiskolben, Zucchini, Tomaten, Paprika, Auberginen, Fenchelknollen, Kohlrabi, Sellerie und Champignonscheiben zum Grillen. Je nach Größe sollten dabei Gemüse in Scheiben oder Stücke geschnitten werden.
Auch Obst bekommt durch das Grillen ein ganz besonderes Aroma. Ananas, Bananen, Zitrusfrüchte, Kiwi, Mango, Papaya, heimische Früchte wie Äpfel und Birnen, Pfirsiche, Aprikosen und Nektarinen lassen sich - in Scheiben oder Stücke geschnitten sehr gut grillen.
Obst wird noch aromatischer, wenn man es mit Butter, Honig und Zitronen- oder Limonensaft bestreicht und nach dem Grillen leicht zuckert. Wer mag, kann dazu auch Vanillezucker oder Zucker und Zimt verwenden.
Gegrilltes Gemüse erhält dagegen den letzten Schliff durch einen selbstgemachten Dip z.B. mit Schnittlauch oder Petersilie.
Vegetarische Grillspezialitäten...
...jeder kennt die einfachste und zugleich köstlichste Grillspezialität: die gute alte Kartoffel, glühend heiß direkt aus der Glut, vom Grill oder als Folienkartoffel.
Aber auch Obst und Gemüse erhalten auf dem Grill ein ganz besonderes Aroma. Ananas, Bananen, Zitrusfrüchte, Kiwi, Mango, Papaya, heimische Früchte wie Äpfel und Birnen, Pfirsiche, Aprikosen und Nektarinen lassen sich - in Scheiben oder Stücke geschnitten, oder in Alufolie gut grillen. Kleiner Tipp: Obst wird noch aromatischer, wenn man es mit Butter, Honig und Zitronen- oder Limonensaft bestreicht und nach dem Grillen leicht zuckert. Je nach Geschmack kann man dazu Vanillezucker oder etwas Zimt verwenden.
Frische Gemüse wie Tomaten, Zucchini, Paprika, Auberginen, Mais, Zwiebeln, Fenchel, Kohlrabi, Sellerie und Pilze schmecken vom Grill besonders delikat. Auch hier gilt die Regel: erst salzen und würzen und dann grillen.
Gerade zu gegrilltem Gemüse und Kartoffeln schmecken leckere Dips besonders gut. Unsere Empfehlung: servieren Sie zu ihrer vegetarischen Grillparty Dips mit Kräutern und Knoblauch, Paprika und Chili und einen fruchtig-frischen Dip mit Orange und Currygeschmack.
...jeder kennt die einfachste und zugleich köstlichste Grillspezialität: die gute alte Kartoffel, glühend heiß direkt aus der Glut, vom Grill oder als Folienkartoffel.
Aber auch Obst und Gemüse erhalten auf dem Grill ein ganz besonderes Aroma. Ananas, Bananen, Zitrusfrüchte, Kiwi, Mango, Papaya, heimische Früchte wie Äpfel und Birnen, Pfirsiche, Aprikosen und Nektarinen lassen sich - in Scheiben oder Stücke geschnitten, oder in Alufolie gut grillen. Kleiner Tipp: Obst wird noch aromatischer, wenn man es mit Butter, Honig und Zitronen- oder Limonensaft bestreicht und nach dem Grillen leicht zuckert. Je nach Geschmack kann man dazu Vanillezucker oder etwas Zimt verwenden.
Frische Gemüse wie Tomaten, Zucchini, Paprika, Auberginen, Mais, Zwiebeln, Fenchel, Kohlrabi, Sellerie und Pilze schmecken vom Grill besonders delikat. Auch hier gilt die Regel: erst salzen und würzen und dann grillen.
Gerade zu gegrilltem Gemüse und Kartoffeln schmecken leckere Dips besonders gut. Unsere Empfehlung: servieren Sie zu ihrer vegetarischen Grillparty Dips mit Kräutern und Knoblauch, Paprika und Chili und einen fruchtig-frischen Dip mit Orange und Currygeschmack.
Keine Grill-Party ohne Dips
Dips und Dressings liegen voll im Trend und werden immer beliebter. Kaum eine Grillparty, bei der nicht nach Herzenslust gedippt wird. Besonders einfach zuzubereiten: Leckere Dips mit Joghurt, Saurer Sahne oder Crème fraîche. Sie passen gut zu Folienkartoffeln und zu gegrilltem Fisch, Fleisch und Geflügel.Zu jedem Rezept der richtige Dip:
| Sauce / Dip | Passt zu | Besonderer Tipp |
| Tomatenketchup | Hamburger, Grillwurst | mit Curry und Gewürzen abschmecken |
| Senf-Dill-Sauce | Lachs und gegrillten Fischen | Joghurt mit Senf und Honig süßsauer abschmecken |
| Meerrettich-Sauce | deftigen, fettreichen Grillstücken | besonders praktisch: Crème fraîche mit Joghurt cremig rühren |
| Zwiebel-Sauce | Schweinebauch, Nackensteaks, Kartoffeln | aus Schmant und feingehackten Zwiebeln |
| Knoblauch-Sauce | Fisch, Scampi, Steak, Kartoffeln, Baguette | aus Sauerrahm mit fein gehacktem Knoblauch cremig rühren |
| Curry-Sauce | Hamburgern, Grillwurst, gegrilltem Gemüse | mit Orangensaft abschmecken |
| Blue-Cheese-Dressing | Rindersteak, Gemüse, Salaten, Kartoffeln | Saure Sahne mit zerdrücktem Blauschimmelkäse cremig rühren, mit Limone abschmecken |
Quelle: Wirths PR
Gut gewürzt und mariniert ist halb gegrillt
So richtig lecker schmecken Grillfleisch, Hackfleischspezialitäten, Geflügel und Fisch erst durch das richtige Würzen und Marinieren. Mit Grillkräutern und Gewürzen darf also keineswegs gespart werden. Frische Kräuter werden dagegen hauptsächlich für Saucen und Dips oder zum Marinieren verwendet. Vorsicht allerdings beim Umgang mit Salz, es kann das Fleisch austrocknen. Deshalb nur sparsam salzen - am besten erst nach dem Grillen.
Besonders viel Geschmack nimmt Grillgut an, wenn es mariniert wird außerdem bleibt es dann besonders zart. Einfach das Grillfleisch mehrere Stunden in der Marinade einlegen, dabei mehrmals wenden. Marinaden können Sie auf der Basis von Essig, Öl, Bier, Wein oder Sherry leicht selbst herstellen. Knoblauch, Zwiebeln, Pfeffer, Kräuter, Senf und Tomatenmark geben dabei die richtige Würze. Wichtig: Um zu verhindern, dass Marinade in die Glut tropft, sollte man mariniertes Fleisch vor dem Grillen gut abtupfen oder noch besser in speziellen Grillpfannen aus Alufolie rösten.
Kleine Würzkunde
| Gewürz | Schwein | Rind | Lamm | Geflügel | Fisch |
| Pfeffer schwarz | |||||
| Pfeffer grün | |||||
| Cayennepfeffer | |||||
| Paprikapulver | |||||
| Curry | |||||
| Ingwer | |||||
| Meerrettich | |||||
| Dill | |||||
| Petersilie | |||||
| Schnittlauch | |||||
| Thymian | |||||
| Oregano | |||||
| Basilikum | |||||
| Rosmarin | |||||
| Kräuter der Provence | |||||
| Majoran | |||||
| Salbei | |||||
| Liebstöckel | |||||
| Estragon | |||||
| Knoblauch |
Grilltipps
- Halten Sie genügend Abstand zwischen Rost und Kohle ein.
- Legen Sie das Fleisch erst auf, wenn die Kohle gut durchgeglüht ist und nicht mehr qualmt.
- Legen Sie Ihr Grillgut auf Alufolie.
- Essen Sie bei Ihrem Grillgut keine schwarzen Stellen.
- Grillen Sie nicht nur Fleisch, sondern auch Gemüse wie Paprika, Maiskolben oder Zwiebeln.
Hätten Sie’s gewusst?
Der Begriff Barbecue, die amerikanische Grillvariante, stammt ursprünglich von kanadischen Trappern. Diese brieten ganze Ochsen am Spieß, also vom Maul bis zum Schwanz ; französisch gesprochen: de la barbe à la queue ...
Der Begriff Barbecue, die amerikanische Grillvariante, stammt ursprünglich von kanadischen Trappern. Diese brieten ganze Ochsen am Spieß, also vom Maul bis zum Schwanz ; französisch gesprochen: de la barbe à la queue ...


