Wirkungsweise des Heilfastens

Die Fastenzeit dauert von Aschermittwoch bis zum Ende der Karwoche. In der Fastenzeit wird oft auf Süßes und Genußmittel verzichtet. Intensiver ist Heilfasten mit einem bewussten Verzicht auf Nahrung für einen begrenzten Zeitraum und soll der Entgiftung und Regeneration des Körpers dienen. Fasten kann auch glücklich machen, da das Glückshormon Serotinin ausgeschüttet wird.
Regelmäßiges Fasten fördert die Gesundheit und verlängert das Leben. Diese Erkenntnis – alt wie die menschliche Kultur – wird von vielen Studien und Forschern immer wieder bestätigt. Erkrankungen, wie Diabetes, metabolisches Syndrom, Herzinfarkt, Schlaganfall oder Rheuma, treten bei kalorischer Restriktion viel seltener oder später auf. Altwerden wird viel häufiger bei bester Gesundheit möglich. Eine intensive Form des Heilfastens sollte nur unter professioneller Begleitung erfolgen.
Worin begründet die positive Kraft des Fastens?
Beim Heilfasten befreit der Körper sich von allem, was ihm schadet. So werden Giftstoffe und Schlacken ausgesschieden. Ebenfalls werden offenbar durch das Fasten spezielle Überlebensmechanismen aktiviert. Die Körpertemperatur sinkt durchschnittlich um 0,5 Grad Celsius, die Körperenergien werden vor allem zur Reparatur und Regeneration von Zellen verwendet. Nicht nur Versuche mit Tieren, insbesondere mit Rhesusaffen, belegen eine positive Wirkung einer kalorienreduzierten Diät, sondern auch Untersuchungen am Menschen bestätigen die positiven Effekte. Wissenschafter der Louisianer State University haben die positiven Wirkungen einer kalorienreduzierten Diät an Menschen untersucht. Im Rahmen dieser Studien durften die Probanden nur 75 bis 88% der Kalorienmenge zu sich nehmen, die sie benötigten, um ihr Gewicht zu halten. Nach 6 Monaten konnte gezeigt werden, dass die Studienteilnehmer nicht nur einen besseren Stoffwechsel mit niedrigeren Insulinwerten aufwiesen, sondern bei genetischen Untersuchungen deutlich geringere Schäden im Erbgut hatten als die Vergleichsgruppen.
Die positiven Wirkungen des Fastens greifen tief in den Organismus ein und mobilisieren die körpereigenen Abwehrkräfte. Mit verbesserten Blutfette werden Herzkreislauferkrankungen vorgebeugt. Lange Zeit hatten Forscher die kalorische Restriktion für einen passiven Prozess gehalten und gedacht, dass der Organismus in der Hungerperiode seinen Umsatz herunter fährt und weniger schädliche Abfallprodukte produziert. Diese Meinung ist nach dem Tiroler Arzt Dr. Richard Kogelnig obsolet. Nach seiner Auffassung ist Fasten eine aktive Antwort auf die Umwelt und somit eine Art Stressreaktion. Beim Fasten wird ein bestimmtes Enzym, das Sirtuin aktiv. Dieses Enzym gehört zur Grundausstattung des Lebens. Bei Säugetieren wurden sieben verschiedene Sorten dieses Enzyms entdeckt. Diese werden einige Stunden nach Fastenbeginn angeschaltet und aktivieren bestimmte Proteine, die eine noch wenig verstandene Kaskade von Aktionen in Gang setzen, welche zu einer Erhöhung der Widerstandskraft und Vitalität der Zellen führt.
Nach den modernen Erkenntnissen kann fest gehalten werden, dass regelmäßiges Fasten bzw. kalorische Restriktion die Entstehung vom Erbgutfehlern reduziert bzw. vermeidet, die Reparatur von Körperzellen verbessert, die Abwehrkraft stärkt, zu einer höheren Vitalität der Körperzellen führt und eine höhere Lebenserwartung als Langzeiteffekt erzielt. Abgesehen von diesen bisher nur geahnten und nunmehr bewiesenen positiven Auswirkungen auf zellulärer Ebene hat eine Fastenkur noch andere häufig erwünschte "Nebenwirkungen". Das Körpergewicht reduziert sich und die Figur nähert sich ihrer idealen Linie. Außerdem steigert das Heilfasten die geistige Leistungsfähigkeit und hilft Abstand von der Hektik des Alltags zu nehmen.
Tipps zum Heilfasten
Beim intensiven Heilfasten schaltet der Körper auf Sparflamme. In dieser Hauptphase sollte man sich nicht körperlich verausgaben. Gemäßigtes Herz-Kreislauftraining ist durchaus empfehlenswert. Am besten möglichst oft ins Freie, frische Luft und die wärmenden Sonnenstrahlen zu genießen. Eine Fastenzeit sollte auch eine Ruhezeit des Geistes sein. Besinnen Sie sich auf das, was Sie gerne tun. Vielleicht können Sie Dinge mal von einer anderen Seite betrachten, da im Alltagsstress einiges liegen bleibt.
Während des Heilfastens sollte man sich an regelmäßige Essenszeiten halten. Achten Sie auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Wichtig ist genug Zeit für die Mahlzeiten einzuplanen. Jeder Bissen sollte gut und lange gekaut werden. Erst nach einigen Minuten setzt nämlich ein Sättigungsgefühl ein. Zugleich entlasten Sie damit Ihre Verdauung. Essen Sie kleinere Portionen und Sie werden staunen, mit wie wenig Ihr Körper auskommt.
Wann sollte ein Mensch nicht fasten?
Grundsätzlich empfiehlt es sich unter ärztlicher Aufsicht zu fasten und die Dauer auf einige Tage zu begrenzen. Vom Fasten sollten Menschen mit Essstörungen, Tumorpatienten und bei chronischen Krankheiten der Schildrüse und des Herzens absehen. Auch frisch Operierte, Untergewichtige, Krebskranke, Kinder, Schwangere und stillende Frauen sollten auf das Fasten verzichten.
Regelmäßiges Fasten fördert die Gesundheit und verlängert das Leben. Diese Erkenntnis – alt wie die menschliche Kultur – wird von vielen Studien und Forschern immer wieder bestätigt. Erkrankungen, wie Diabetes, metabolisches Syndrom, Herzinfarkt, Schlaganfall oder Rheuma, treten bei kalorischer Restriktion viel seltener oder später auf. Altwerden wird viel häufiger bei bester Gesundheit möglich. Eine intensive Form des Heilfastens sollte nur unter professioneller Begleitung erfolgen.
Worin begründet die positive Kraft des Fastens?
Beim Heilfasten befreit der Körper sich von allem, was ihm schadet. So werden Giftstoffe und Schlacken ausgesschieden. Ebenfalls werden offenbar durch das Fasten spezielle Überlebensmechanismen aktiviert. Die Körpertemperatur sinkt durchschnittlich um 0,5 Grad Celsius, die Körperenergien werden vor allem zur Reparatur und Regeneration von Zellen verwendet. Nicht nur Versuche mit Tieren, insbesondere mit Rhesusaffen, belegen eine positive Wirkung einer kalorienreduzierten Diät, sondern auch Untersuchungen am Menschen bestätigen die positiven Effekte. Wissenschafter der Louisianer State University haben die positiven Wirkungen einer kalorienreduzierten Diät an Menschen untersucht. Im Rahmen dieser Studien durften die Probanden nur 75 bis 88% der Kalorienmenge zu sich nehmen, die sie benötigten, um ihr Gewicht zu halten. Nach 6 Monaten konnte gezeigt werden, dass die Studienteilnehmer nicht nur einen besseren Stoffwechsel mit niedrigeren Insulinwerten aufwiesen, sondern bei genetischen Untersuchungen deutlich geringere Schäden im Erbgut hatten als die Vergleichsgruppen.
Die positiven Wirkungen des Fastens greifen tief in den Organismus ein und mobilisieren die körpereigenen Abwehrkräfte. Mit verbesserten Blutfette werden Herzkreislauferkrankungen vorgebeugt. Lange Zeit hatten Forscher die kalorische Restriktion für einen passiven Prozess gehalten und gedacht, dass der Organismus in der Hungerperiode seinen Umsatz herunter fährt und weniger schädliche Abfallprodukte produziert. Diese Meinung ist nach dem Tiroler Arzt Dr. Richard Kogelnig obsolet. Nach seiner Auffassung ist Fasten eine aktive Antwort auf die Umwelt und somit eine Art Stressreaktion. Beim Fasten wird ein bestimmtes Enzym, das Sirtuin aktiv. Dieses Enzym gehört zur Grundausstattung des Lebens. Bei Säugetieren wurden sieben verschiedene Sorten dieses Enzyms entdeckt. Diese werden einige Stunden nach Fastenbeginn angeschaltet und aktivieren bestimmte Proteine, die eine noch wenig verstandene Kaskade von Aktionen in Gang setzen, welche zu einer Erhöhung der Widerstandskraft und Vitalität der Zellen führt.
Nach den modernen Erkenntnissen kann fest gehalten werden, dass regelmäßiges Fasten bzw. kalorische Restriktion die Entstehung vom Erbgutfehlern reduziert bzw. vermeidet, die Reparatur von Körperzellen verbessert, die Abwehrkraft stärkt, zu einer höheren Vitalität der Körperzellen führt und eine höhere Lebenserwartung als Langzeiteffekt erzielt. Abgesehen von diesen bisher nur geahnten und nunmehr bewiesenen positiven Auswirkungen auf zellulärer Ebene hat eine Fastenkur noch andere häufig erwünschte "Nebenwirkungen". Das Körpergewicht reduziert sich und die Figur nähert sich ihrer idealen Linie. Außerdem steigert das Heilfasten die geistige Leistungsfähigkeit und hilft Abstand von der Hektik des Alltags zu nehmen.
Tipps zum Heilfasten
Beim intensiven Heilfasten schaltet der Körper auf Sparflamme. In dieser Hauptphase sollte man sich nicht körperlich verausgaben. Gemäßigtes Herz-Kreislauftraining ist durchaus empfehlenswert. Am besten möglichst oft ins Freie, frische Luft und die wärmenden Sonnenstrahlen zu genießen. Eine Fastenzeit sollte auch eine Ruhezeit des Geistes sein. Besinnen Sie sich auf das, was Sie gerne tun. Vielleicht können Sie Dinge mal von einer anderen Seite betrachten, da im Alltagsstress einiges liegen bleibt.
Während des Heilfastens sollte man sich an regelmäßige Essenszeiten halten. Achten Sie auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Wichtig ist genug Zeit für die Mahlzeiten einzuplanen. Jeder Bissen sollte gut und lange gekaut werden. Erst nach einigen Minuten setzt nämlich ein Sättigungsgefühl ein. Zugleich entlasten Sie damit Ihre Verdauung. Essen Sie kleinere Portionen und Sie werden staunen, mit wie wenig Ihr Körper auskommt.
Wann sollte ein Mensch nicht fasten?
Grundsätzlich empfiehlt es sich unter ärztlicher Aufsicht zu fasten und die Dauer auf einige Tage zu begrenzen. Vom Fasten sollten Menschen mit Essstörungen, Tumorpatienten und bei chronischen Krankheiten der Schildrüse und des Herzens absehen. Auch frisch Operierte, Untergewichtige, Krebskranke, Kinder, Schwangere und stillende Frauen sollten auf das Fasten verzichten.


