Kurkuma (Curcuma longa L.) – das heilige Gewürz der Inder ist gesundheitlich wertvoll

Kurkuma/Curkuma, das auch Gelbwurz genannt wird, gilt in Indien als heiliges Gewürz und ist eine bewährte Heilpflanze der Ayurvedischen Medizin. Ähnlich wie Ingwer hat Kurkuma knollige Wurzelstücke. Getrocknet oder frisch wird daraus das Gewürz hergestellt.
Curkuma


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Die Curcuma ist international als Heilpflanze bekannt. Die wichtigste Substanz in dieser Wurzel ist das Curcumin. Als Anwendungsgebiet gibt die Deutsche Arzneimittelvorschrift nur Verdauungsbeschwerden an. Die Weltgesundheitsorganisation weist in diesem Zusammenhang auf rheumatische Beschwerden hin.

Aber, so haben neuere Forschungen ergeben: Das Curcumin hat umfassende Wirkungen auf unseren Organismus. Es wirkt antioxidativ, entzündungshemmend, antimikrobiell, galletreibend und vor allen Dingen krebshemmend. Das „Cancer Center“ in Houston/Texas hat diesen Wirkstoff erprobt. Bereits 2004 erschien von Dr. Anderson eine Arbeit mit dem Titel: „Neuer Therapieansatz für chemoresistente Tumore“ (Tumore, die auf eine Chemotherapie nicht mehr reagieren).

Ein Fazit dieses Fachartikels war: "Kein Naturstoff ist bisher beschrieben worden, der so viele Hemmstoffe gegen das Krebszellwachstum aufweist." Gemeint war damit das Curcumin. Dieses, so die wichtige Erkenntnis des Cancer Centers, verbessere die Mitochondrienfunktion (Energiegewinnung) der Zelle.

Neben dieser krebshemmenden Wirkung wird in medizinischen Patientenstudien wird die hohe Wirksamkeit bei weiteren Zivilisationskrankheiten beschrieben. So ist Curcumin bei Oberbauchbeschwerden wirksam, hilft bei der Fettverdauung, reguliert den körpereigenen Cholesterinhaushalt und normalisiert den Cholesterinspiegel.

Eine vorbeugende Wirkung bei Arterienverkalkung, Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall wird ebenfalls gesehen. Außerdem sei Curcumin ein starker Radikalenfänger, weshalb es auch gegen Hautalterung eingesetzt werden kann.
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