Schaufensterkrankheit: Hilfe durch die Chelat-Therapie
Foto: Deutsche Ärztegesellschaft für Chelat-Therapie e.V.Über 1,5 Millionen Menschen leiden in Deutschland an der Schaufensterkrankheit, einer arteriellen Verschlusskrankheit der Beine. Jährlich kommen 120.000 Patienten dazu, bei 35.000 Menschen müssen im fortgeschrittenen Stadium der Krankheit sogar Gliedmaßen amputiert werden. Das zeigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden. Um Amputationen zu vermeiden, muss die Krankheit rechtzeitig diagnostiziert und behandelt werden. Neben gefäßchirurgischen Eingriffen wie Venenöffnung und Bypass hat sich eine präventive, sichere und ambulante Methode bewährt: die Chelat-Therapie.
Neueste wissenschaftliche Untersuchungen zeigen: Einengungen in den Schlagadern entstehen nicht durch Auflagerungen, sondern durch entzündliche Wucherungen an den Schlagaderwänden. Mit der Chelat-Therapie werden diese Entzündungen in den Schlagadern bekämpft. Dadurch werden Arteriosklerose und daraus folgende Durchblutungsstörungen abgebaut und somit Zivilisationskrankheiten wie Herzinfarkt oder Schaufensterkrankheit verhindert.
"Anders als operative Methoden wie Bypass wirkt die Chelat-Substanz im ganzen Körper, bis in die kleinsten Kapillaren. Dort verhindert die Chelat-Lösung die Entstehung von freien Radikalen, indem die metallenen Katalysatoren umschlossen und ausgeleitet werden. Daher auch der Name Chelat, griechisch für Klaue. Das umschlossene Metall wird über die Nieren ausgeschieden, die Arteriosklerose wird aufgehalten. Neben der Infusion der Chelat-Lösung müssen die Patienten bei dieser Therapie auch auf die Ernährung achten und sich viel bewegen. Zentrale Stärke der Therapie ist die Prävention. Dazu gehört auch, klare Risiken wie das Rauchen und mangelnde Bewegung zu benennen und zu ändern", erläutert Dr. Thomas B. Fischer, Düsseldorfer Allgemeinmediziner und Präsident der in Mainz-Kastel ansässigen Deutschen Ärztegesellschaft für Chelat-Therapie e.V.
Zu den Risikofaktoren für Durchblutungsstörungen zählen neben dem Rauchen und mangelnder Bewegung vor allem ein erhöhter Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und ein problematischer Blutzuckerwert bei Diabetikern. Es gibt aber auch genetisch bedingte Veranlagungen. Das Rauchen steht an erster Stelle aller Risiken. Es setzt Unmengen an freien Radikalen frei, so dass das Endothel, die Innenwand der Schlagadern, angegriffen wird. Als Folge entsteht Plaque, die Einengung in den Arterien, was zu Herzinfarkt, Schlaganfall und auch zur Schaufensterkrankheit führt, wie der Volksmund periphere arterielle Verschlusskrankheiten an den Beinen nennt.
"Diese Krankheit ist gefährlicher als der Name vermuten lässt. Es gibt einen typischen schleichenden Verlauf in vier Phasen. In der ersten Phase hat der Patient keine Beschwerden; nur durch Zufall kann ein Arzt die Krankheit diagnostizieren. Im zweiten Stadium spürt der Patient Schmerzen bei Belastungen, etwa nach längerem Gehen und Treppensteigen. Das sind dann sehr intensive, krampfartige Schmerzen. Der Patient muss oft stehen bleiben, um sich auszuruhen - daher der Name. Wird die Krankheit dann nicht behandelt, treten in der dritten Phase starke Schmerzen auch im Ruhezustand beim Sitzen oder Liegen auf, der Patient leidet sehr und kann nicht mehr richtig schlafen. Wird nicht gehandelt, beginnt in der letzten Phase das Gewebe abzusterben, was Amputationen zur Folge hat, manchmal des gesamten Beines", erklärt Dr. med. Fischer.
Eine frühe Diagnostik und Prävention sind besonders wichtig. Hier liegt die zentrale Stärke der Chelat-Therapie. Daneben muss der Patient sich gesund und vollwertig ernähren, sich viel bewegen und auf Zigaretten verzichten.
Die Chelat-Therapie ist arm an Nebenwirkungen und kann ambulant beim Arzt durchgeführt werden. Sie muss über mehrere Wochen durchgeführt werden. In diesem Zeitraum werden 20-30 Infusionen über den Handrücken oder Unterarm in den Körper gegeben. Hauptbestandteil der Infusion ist das EDTA (Abkürzung für Ethylen-Diamin-Tetra-Acetat). Dieses EDTA kann Schwermetalle wie Blei binden und aus dem Körper leiten. Die Chelat-Infusionen enthalten nur Substanzen, die vom Bundesgesundheitsamt zugelassen sind.
Neueste wissenschaftliche Untersuchungen zeigen: Einengungen in den Schlagadern entstehen nicht durch Auflagerungen, sondern durch entzündliche Wucherungen an den Schlagaderwänden. Mit der Chelat-Therapie werden diese Entzündungen in den Schlagadern bekämpft. Dadurch werden Arteriosklerose und daraus folgende Durchblutungsstörungen abgebaut und somit Zivilisationskrankheiten wie Herzinfarkt oder Schaufensterkrankheit verhindert.
"Anders als operative Methoden wie Bypass wirkt die Chelat-Substanz im ganzen Körper, bis in die kleinsten Kapillaren. Dort verhindert die Chelat-Lösung die Entstehung von freien Radikalen, indem die metallenen Katalysatoren umschlossen und ausgeleitet werden. Daher auch der Name Chelat, griechisch für Klaue. Das umschlossene Metall wird über die Nieren ausgeschieden, die Arteriosklerose wird aufgehalten. Neben der Infusion der Chelat-Lösung müssen die Patienten bei dieser Therapie auch auf die Ernährung achten und sich viel bewegen. Zentrale Stärke der Therapie ist die Prävention. Dazu gehört auch, klare Risiken wie das Rauchen und mangelnde Bewegung zu benennen und zu ändern", erläutert Dr. Thomas B. Fischer, Düsseldorfer Allgemeinmediziner und Präsident der in Mainz-Kastel ansässigen Deutschen Ärztegesellschaft für Chelat-Therapie e.V.
Zu den Risikofaktoren für Durchblutungsstörungen zählen neben dem Rauchen und mangelnder Bewegung vor allem ein erhöhter Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und ein problematischer Blutzuckerwert bei Diabetikern. Es gibt aber auch genetisch bedingte Veranlagungen. Das Rauchen steht an erster Stelle aller Risiken. Es setzt Unmengen an freien Radikalen frei, so dass das Endothel, die Innenwand der Schlagadern, angegriffen wird. Als Folge entsteht Plaque, die Einengung in den Arterien, was zu Herzinfarkt, Schlaganfall und auch zur Schaufensterkrankheit führt, wie der Volksmund periphere arterielle Verschlusskrankheiten an den Beinen nennt.
"Diese Krankheit ist gefährlicher als der Name vermuten lässt. Es gibt einen typischen schleichenden Verlauf in vier Phasen. In der ersten Phase hat der Patient keine Beschwerden; nur durch Zufall kann ein Arzt die Krankheit diagnostizieren. Im zweiten Stadium spürt der Patient Schmerzen bei Belastungen, etwa nach längerem Gehen und Treppensteigen. Das sind dann sehr intensive, krampfartige Schmerzen. Der Patient muss oft stehen bleiben, um sich auszuruhen - daher der Name. Wird die Krankheit dann nicht behandelt, treten in der dritten Phase starke Schmerzen auch im Ruhezustand beim Sitzen oder Liegen auf, der Patient leidet sehr und kann nicht mehr richtig schlafen. Wird nicht gehandelt, beginnt in der letzten Phase das Gewebe abzusterben, was Amputationen zur Folge hat, manchmal des gesamten Beines", erklärt Dr. med. Fischer.
Eine frühe Diagnostik und Prävention sind besonders wichtig. Hier liegt die zentrale Stärke der Chelat-Therapie. Daneben muss der Patient sich gesund und vollwertig ernähren, sich viel bewegen und auf Zigaretten verzichten.
Die Chelat-Therapie ist arm an Nebenwirkungen und kann ambulant beim Arzt durchgeführt werden. Sie muss über mehrere Wochen durchgeführt werden. In diesem Zeitraum werden 20-30 Infusionen über den Handrücken oder Unterarm in den Körper gegeben. Hauptbestandteil der Infusion ist das EDTA (Abkürzung für Ethylen-Diamin-Tetra-Acetat). Dieses EDTA kann Schwermetalle wie Blei binden und aus dem Körper leiten. Die Chelat-Infusionen enthalten nur Substanzen, die vom Bundesgesundheitsamt zugelassen sind.


