Herbst- bzw. Winterblues: So behalten Sie Ihre gute Laune auch in den kalten Monaten

Bei fast jedem dritten Deutschen sinkt das Stimmungsbarometer in den Keller, wenn das Wetter schlecht und die Tage grau und kalt sind. Besonders Frauen leiden unter dem saisonalen Seelentief. Es fällt einem Betroffenen schwer sich zu konzentrieren, man ist ständig müde und energielos. Manche Betroffene haben in dieser Zeit einen Heißhunger auf Süßigkeiten.
Das triste Grau schlägt vielen Menschen aufs Gemüt. Dieses so genannte SAD-Syndrom (Saisonal Abhängige Depression) ist ein vorübergehendes Stimmungstief und beruht meist auf die geringe Sonneneinstrahlung. Der Lichtmangel beeinflusst den Hormonhaushalt des Menschen. Das schlaffördernde Hormon Melatonin wird bei Dunkelheit ausgeschüttet und baut sich bei Licht wieder ab. Fehlt die Lichteinwirkung, dann verlängert sich die nächtliche Melatoninausschüttung und man fühlt sich verstärkt schlapp und müde. Zusätzlich gelangt durch eine geringere Sonneneinstrahlung in der kälteren Jahreszeit weniger Sonnenlicht über die Augen in das Gehirn. Somit wird die Produktion von Serotonin vermindert. Dies ist ein Botenstoff, der stimmungsaufhellend wirkt und die körperliche Aktivität anregt.
Symptome des winterlichen Stimmungstiefs sind verminderter Antrieb, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen, Schuldgefühle, Schlafbedürfnis, Heißhunger auf Kohlenhydrate und Schokolade sowie eine negative Sicht auf die Zukunft. Einige Betroffene möchten sich durch das Stimmungstief am liebsten von der Umwelt abkapseln und möglichst nichts unternehmen. Viele Körperfunktionen arbeiten im Winter im Schongang.
Doch nach Expertenmeinungen gibt es eine Reihe von Maßnahmen zur Vorbeugung einer Winterdepression. Die entscheidenden Faktoren sind Licht, Bewegung und Ernährung. Von stimmungsaufhellenden Medikamenten raten Experten eher ab. Viel Tageslicht ist die beste Therapie für eine saisonale Depression. Selbst wenn der Himmel bedeckt ist, es schwierig ist den inneren Schweinehund zu überwinden, hilft ein täglicher Spaziergang von 30 bis 60 Minuten gegen das Seelentief. Denn ein bewölkter Wintertag bietet immer noch etwa zehnfach mehr an Lichteinheiten als eine normale Zimmerbeleuchtung.
Gute Ergebnisse konnten auch mit Lichttherapiegeräten erzielt werden, die teilweise in ihrer spektralen Zusammensetzung dem natürlichen Sonnenlicht entsprechen. Mit 10.000 Lux Helligkeit werden Betroffene täglich etwa eine Dreiviertelstunde lang behandelt. Lux ist die internationale Einheit für die Beleuchtungsstärke und entsprechende Geräte liefern Licht im Bereich von 2.500 bis 10.000 Lux. Belebende Farben können ebenfalls die Stimmung heben. Empfehlenswert sind Orange,- Gelb und Rottöne, die das Sonnenlicht nachahmen.
Achten Sie auf Ihre Ernährung. Diese sollte abwechslungsreich und vollwertig sein und ausreichend Omega-3-Fettsäuren enthalten. Ausreichend sind beispielsweise in Seefisch, Oliven, Walnuss und Distelöl enthalten. Essen Sie viel frisches Obst und Gemüse. Ab und zu darf man sich auch ein Stück Schokolade gönnen, denn Zucker kurbelt die Produktion von Serotonin an und hebt die Stimmung.
Gönnen Sie sich Entspannung mit einer Massage oder ein Bad. Anstatt daheim vor dem Fernseher zu verkriechen, treffen Sie sich mit Freunden auf ein Glas Wein oder machen Sie ein Theater- oder Kinobesuch. Tun Sie sich bewusst etwas Gutes, bewahren Sie Ihren Humor und lächeln Sie die schlechte Stimmung einfach weg. Die persönliche Einstellung spielt eine wichtige Rolle.
Wer ständig niedergeschlagen und gedrückt ist, sollte sich professionelle Hilfe suchen. Depressionserkrankungen sind inzwischen gut mit einer Kombinationsbehandlung aus Medikamenten und Psychotherapie zu behandeln.
Das triste Grau schlägt vielen Menschen aufs Gemüt. Dieses so genannte SAD-Syndrom (Saisonal Abhängige Depression) ist ein vorübergehendes Stimmungstief und beruht meist auf die geringe Sonneneinstrahlung. Der Lichtmangel beeinflusst den Hormonhaushalt des Menschen. Das schlaffördernde Hormon Melatonin wird bei Dunkelheit ausgeschüttet und baut sich bei Licht wieder ab. Fehlt die Lichteinwirkung, dann verlängert sich die nächtliche Melatoninausschüttung und man fühlt sich verstärkt schlapp und müde. Zusätzlich gelangt durch eine geringere Sonneneinstrahlung in der kälteren Jahreszeit weniger Sonnenlicht über die Augen in das Gehirn. Somit wird die Produktion von Serotonin vermindert. Dies ist ein Botenstoff, der stimmungsaufhellend wirkt und die körperliche Aktivität anregt.
Symptome des winterlichen Stimmungstiefs sind verminderter Antrieb, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen, Schuldgefühle, Schlafbedürfnis, Heißhunger auf Kohlenhydrate und Schokolade sowie eine negative Sicht auf die Zukunft. Einige Betroffene möchten sich durch das Stimmungstief am liebsten von der Umwelt abkapseln und möglichst nichts unternehmen. Viele Körperfunktionen arbeiten im Winter im Schongang.
Doch nach Expertenmeinungen gibt es eine Reihe von Maßnahmen zur Vorbeugung einer Winterdepression. Die entscheidenden Faktoren sind Licht, Bewegung und Ernährung. Von stimmungsaufhellenden Medikamenten raten Experten eher ab. Viel Tageslicht ist die beste Therapie für eine saisonale Depression. Selbst wenn der Himmel bedeckt ist, es schwierig ist den inneren Schweinehund zu überwinden, hilft ein täglicher Spaziergang von 30 bis 60 Minuten gegen das Seelentief. Denn ein bewölkter Wintertag bietet immer noch etwa zehnfach mehr an Lichteinheiten als eine normale Zimmerbeleuchtung.
Gute Ergebnisse konnten auch mit Lichttherapiegeräten erzielt werden, die teilweise in ihrer spektralen Zusammensetzung dem natürlichen Sonnenlicht entsprechen. Mit 10.000 Lux Helligkeit werden Betroffene täglich etwa eine Dreiviertelstunde lang behandelt. Lux ist die internationale Einheit für die Beleuchtungsstärke und entsprechende Geräte liefern Licht im Bereich von 2.500 bis 10.000 Lux. Belebende Farben können ebenfalls die Stimmung heben. Empfehlenswert sind Orange,- Gelb und Rottöne, die das Sonnenlicht nachahmen.
Achten Sie auf Ihre Ernährung. Diese sollte abwechslungsreich und vollwertig sein und ausreichend Omega-3-Fettsäuren enthalten. Ausreichend sind beispielsweise in Seefisch, Oliven, Walnuss und Distelöl enthalten. Essen Sie viel frisches Obst und Gemüse. Ab und zu darf man sich auch ein Stück Schokolade gönnen, denn Zucker kurbelt die Produktion von Serotonin an und hebt die Stimmung.
Gönnen Sie sich Entspannung mit einer Massage oder ein Bad. Anstatt daheim vor dem Fernseher zu verkriechen, treffen Sie sich mit Freunden auf ein Glas Wein oder machen Sie ein Theater- oder Kinobesuch. Tun Sie sich bewusst etwas Gutes, bewahren Sie Ihren Humor und lächeln Sie die schlechte Stimmung einfach weg. Die persönliche Einstellung spielt eine wichtige Rolle.
Wer ständig niedergeschlagen und gedrückt ist, sollte sich professionelle Hilfe suchen. Depressionserkrankungen sind inzwischen gut mit einer Kombinationsbehandlung aus Medikamenten und Psychotherapie zu behandeln.


