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Zeit zum Abkühlen

Bei hochsommerlichen Temperaturen ist der Körper manchmal überfordert und es drohen Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit. Lesen Sie unsere Tipps, um die heißen Tage gut und möglichst frisch von Kopf bis Fuß zu überstehen.

Wasser trinken

Sonnenschein und warme Temperaturen beflügeln die Sinne. Doch steigen die Temperaturen über die 25-Grad-Marke, wird für viele Menschen der lang ersehnte Sommer schnell zur Plage. Extreme Hitze ist eine Belastung für unseren Körper und kann zu Kopfschmerzen, Kreislaufbeschwerden oder Schlaflosigkeit führen. Der menschliche Körper verfügt über Regulationsmechanismen, die unsere Körpertemperatur konstant halten. Mit dem Befolgen von einigen Ratschlägen wird der Körper möglichst gering belastet.

Der Mensch besitzt zwischen zwei bis drei Millionen Schweißdrüsen. Diese kühlen den Körper ab, wenn er großer Hitze ausgesetzt ist. Während diesem Prozess verlieren wir viel Wasser und auch lebensnotwendige Mineralien. Trinken ist sehr wichtig an heißen Tagen und hält den Kreislauf stabil und unterstützt das Schwitzen. Das ist gerade für Kinder und ältere Menschen ein großes Problem, die häufig das Trinken vergessen. Trinken Sie 1,5 bis 2 Liter Wasser; wenn Sie stark schwitzen 2,5 bis 3 Liter. Gesund ist Mineralwasser und Quellwasser. Verzichten Sie an sehr heißen Tagen auf Kaffee, schwarzen Tee, Cola und Limonaden. Sie wirken schweiß- und harntreibend und entwässern den Körper. Auch eiskalte Getränke vermeiden, da sie den Körper erst recht ins Schwitzen bringen. Meiden Sie vor allem tagsüber Alkohol, da er gefäßerweiternd wirkt und so einen möglichen Kreislaufkollaps begünstigt.

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Keine eisgekühlten Getränke

Servieren Sie die Getränke nicht eisgekühlt, denn danach fangen sie erst recht zu schwitzen an. Auch Nahrungsmittel, wie wasserhaltige Früchte, rohes Gemüse und frische Salate, enthalten Wasser und auch viele wichtige Vitamine und Mineralien. Für jeden gibt es somit den passenden Durstlöscher.

Schwitzen ist gesund, doch ein extremer Kopfschweiß wird schnell für den Betroffenen und seine Umgebung zum Problem. Reduzieren Sie den Salzgehalt in Ihrer täglichen Nahrung und trinken Sie morgens und abends eine Tasse Salbeitee. Salbei gilt in der Volksmedizin als schweißhemmend.

In den Sommermonaten sind beim Essen gewisse Vorsichtsmaßnahmen wichtig. Verzehren Sie die Lebensmittel möglichst nur frisch während der wärmsten Zeit des Jahres. Denn die warmen Temperaturen begünstigen die Vermehrung von Bakterien und Erregern. Mit rohen Eiern zubereitete Speisen, wie beispielsweise Tiramisu oder Pudding, müssen nach der Zubereitung sofort in den Kühlschrank gestellt und dürfen nicht länger als 24 Stunden aufbewahrt werden. Sonst kann Gefahr durch Salmonellen drohen.

Steht im Urlaub eine Reise in ein sehr heißes Land an, dann sollten Sie am Urlaubsort nicht mit einem anstrengenden Urlaubsprogramm starten. Gönnen Sie sich ein paar Tage zum Erholen und zur Akklimatisierung. Anfangs kann es ein Spaziergang in den frühen Morgen- und späten Nachmittagsstunden am Strand sein. Damit kann sich das Immunsystem langsam an die ungewohnten klimatischen Verhältnisse sich gewöhnen.

Erkältungsrisiko Klimaanlage

Befindet sich in Ihrem Hotelzimmer eine Klimaanlage, die Sie nicht selbst einstellen können, decken Sie sich gut zu und ziehen Sie nachts warme Kleidung an. Damit beugen Sie einer Erkältung vor, die Ihnen ansonsten einen großen Teil Ihres wohlverdienten Urlaubs rauben würde.

Viele Menschen haben an Hitzetagen Schlafprobleme. Scheint den ganzen Tag die Sonne durch das Fenster im Schlafzimmer, dann ist es dort abends kaum auszuhalten. Deshalb sollte morgens das Schlafzimmer ausgiebig gelüftet und tagsüber so weit wie möglich abgedunkelt werden. Vor dem Schlafengehen sollten Sie dann zehn Minuten gut durchlüften. Benutzen Sie in den Sommermonaten Bettwäsche aus Naturseide oder Leinen, die einen angenehmen, kühlenden Effekt haben.

„Tipp für schnelle Abkühlung: Unterarme bis zu den Ellbogen ein paar Minuten in kaltes Wasser tauchen.“

Ein weiterer hilfreicher Tipp ist abends sich kurz mit warmen Wasser abduschen. Zwar wäre eine kalte Dusche bestimmt angenehmer, doch warmes Wasser weitet im Gegensatz zum kalten Wasser die Gefäße und öffnet die Poren. Die Hitze staut sich nicht im Körper. Lassen Sie zur Abkühlung tagsüber öfters kaltes Wasser über ihre beiden Handgelenke laufen. Auch kaltes Wasser in eine leere Sprühflasche gefüllt, können Sie es ins Gesicht sprühen und sich erfrischen. Für Erfrischung der sensiblen und besonders dünnen Haut der Augen sorgt eine Gel-Maske. Legen Sie diese vor dem Tragen für einige Minuten in den Kühlschrank. Falls Sie Ventilatoren einsetzen, lassen Sie sich nicht direkt von dem Gerät anpusten. Sonst gibt es schnell eine Erkältung.

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