Rauf aufs Rad: Strampeln fördert die Gesundheit

Schönes Wetter ist ideal, um in Schwung zu kommen und etwas für die eigene Gesundheit zu tun. Die Devise lautet "Raus in die Natur und sich bewegen". Radfahren lässt sich fast überall ausführen und hervorragend in den Alltag integrieren. Gerade auf den alltäglichen Wegen, ob zur Arbeit oder zum Einkaufen, sollten Sie einfach mal das Auto stehen lassen und den Drahtesel benutzen. Für das Radfahren sprechen auch ökonomische Gründe. Sie sparen sich Geld für Benzin und Zeit für die Parkplatzsuche.
In Untersuchungen zum Thema "Radfahren und Gesundheit" wurde festgestellt, dass Radfahren gesund ist und es den weit verbreiteten Zivilisationskrankheiten wie zum Beispiel Rückenschmerzen und Herz-Kreislauf-Störungen vorbeugt. Die ausgewogene körperliche Aktivität beim Radeln kann das Herzinfarktrisiko um mehr als 50 Prozent reduzieren. Für die Kniegelenke ist die Sportart ebenfalls vorteilhaft, da ein Großteil des Körpergewichts durch den Sattel abgefedert wird. Diese Schonung der Gelenke reduziert auch das Arthroserisiko. Zu guter Letzt wirkt sich regelmäßiges Strampeln auch noch positiv auf unser Immunsystem aus.
Das passiert beim Radfahren im Körper
Das Gehirn baut Stresshormone ab. Der Ruhepuls sinkt um bis zu 10 Schläge pro Minute, das Herzvolumen steigt auf bis zu 1.200 ml pro Minute. Neue Blutgefäße werden gebildet; der Körper wird besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Radfahren ist auch figurfreundlich: Bereits normale Touren helfen, das Gewicht zu halten. Eine 75 kg schwere Person verbrennt etwa 500 Kalorien in einer Stunde (20 km). Mehr Wachstumshormon HGH wird ausgeschüttet. Das kurbelt den Fettstoffwechsel an.
Auch kurze Strecken bringen schon was
Schon mit fünf Kilometern am Tag erfüllt man das Pensum, das Ärzte für Bewegung fordern. Ideal ist es, an zwei oder drei Tagen in der Woche zwischen 5 und 15 Kilometer zu fahren und einmal pro Woche 20 bis 30 Kilometer. Der Flüssigkeitsbedarf von Radfahrern beträgt bei mittleren Temperaturen ein halber Liter pro Belastungsstunde. Natriumhaltige Mineralwässer sind dafür gut geeignet, auch Mineralwasser mit Apfelsaft. Wer Radtouren macht, sollte zu Mittag was Leichtes essen. Das meiste Blut hält sich beim Radeln ja in den Beinen auf und dadurch arbeitet das Verdauungssystem nicht so effizient. Deshalb ist bei Radlern meist das Abendessen die Hauptmahlzeit.
Beim Radeln die Seele zur Ruhe kommen lassen
Nicht nur sportliche Gründe sprechen für eine Radtour. Auf dem Sattel können Sie die Natur erleben, die Gedanken schweifen und die Seele zur Ruhe kommen lassen. Bei Radtouren verbringt man viel Zeit in der Natur und sieht Dinge, die man im Alltag kaum noch wahrnimmt: den Horizont über den Feldern, Regenbogen und Sonnenuntergänge. Man spürt den Wind in den Haaren und bewegt sich in einem optimalen Tempo, um die Umwelt wahrzunehmen. Viele radeln gerne an Flüssen entlang, weil das beruhigt.
Leichte Gänge wählen und ergonomische Sättel
Für die Gelenke und Muskeln, besonders rund ums Knie, ist die Kombination leichte Gänge/viel treten gesünder als die Variante schwere Gänge/seltener treten. Die einfache Faustregel für die Trittfrequenz: etwa 80 Kurbel-Umdrehungen pro Minute. Der Sattel spielt eine entscheidende Rolle für das Sitzgefühl. Gelsättel bieten guten Sitzkomfort, sofern sie gut verarbeitet sind. Sie sind oft mit Mulden oder Aufpolsterungen ergonomisch angepasst.
Wählen Sie die richtige Kleidung
Der Po freut sich über Polster: Also am besten eine Radhose tragen - sie ist ohne Nähte und die integrierten Schaumstoff-Polster verhindern Druck- und Scheuerstellen am Po und im Schambereich. Eine winddichte Weste verhindert, dass der Oberkörper auskühlt. Empfehlenswert sind auch Fahrradhandschuhe mit Gelpolstern - so schützt man sich bei eventuellen Stürzen vor Abschürfungen. Nur jeder zehnte Radfahrer trägt einen Helm, dabei kann dieser vor schweren Kopfverletzungen bewahren. Er muss fest am Kopf sitzen, darf aber keinesfalls drücken! Der Unterschied von billigen und teuren Helmen liegt laut Allgemeinem Deutschen Fahrrad-Club meist darin, dass der teure Helm besser auf dem Kopf sitzt - und das ist bei einem Sturz das Wichtigste.
Wählen Sie das richtige Rad
Bevor es mit einem Rad in die Natur geht, sollten Sie sich für das passende Modell entscheiden. Der ideale Ort, um das Wunschfahrrad zu finden und zugleich eine gute Beratung und Service zu erhalten, ist das Fahrradfachgeschäft. Eine wichtige Frage, die Sie vorab einer Kaufentscheidung stellen müssen, lautet: Wofür möchte ich mein Fahrrad nutzen? Ein Stadtrad (City-Rad) sorgt mit der aufrechten Sitzposition für einen guten Überblick im Stadtverkehr. Wer jedoch gerne Touren unternimmt und sich aufgrund des Alters nicht mehr so fit fühlt, könnte sich die Anschaffung eines Elektrorads überlegen. Die sogenannten E-Bikes sind momentan der Renner, haben jedoch einen stolzen Anschaffungspreis. Längere und mehrtägige Touren können ideal mit einem Trekking-Rad unternommen werden. Das Rad beinhaltet sportliche Ausstattungsmerkmale, wie auch für Touren nützliche Komponenten, sei es ein stabiler Gepäckträger oder gute Bremsen. Sportliche Radfahrer, die Wert auf ein geringes Gewicht, schmale Reifen und einen sportlichen Lenker legen, sind bei einem Rennrad am besten bedient. Ungeübte sollten ausprobieren, ob die extreme Sitzposition des Rennrads überhaupt infrage kommt. Eine ausgiebige Probefahrt erleichtert die Wahl des Modells.
Die Checkliste vor der Tour
Nehmen Sie sich reichlich Zeit, Ihr Rad gründlich auf Sicherheit und Fahrtauglichkeit zu untersuchen. Hier eine Checkliste: Bowdenzüge (beide Handbremsen), Bremsbeläge, Lichtanlage, Lenkerbefestigung, Reifenprofil (befinden sich Risse am Mantel, den Reifen besser erneuern), Ist ein "Achter" in den Felgen?, Zustand von Kette und Schmierung, Einwandfreie Funktion der Schaltung, Gepäckträger samt Befestigung, Packtaschen samt Befestigung. Im Zweifelsfall bringen Sie Ihr Fahrrad zum Service in eine Fachwerkstatt.
In Untersuchungen zum Thema "Radfahren und Gesundheit" wurde festgestellt, dass Radfahren gesund ist und es den weit verbreiteten Zivilisationskrankheiten wie zum Beispiel Rückenschmerzen und Herz-Kreislauf-Störungen vorbeugt. Die ausgewogene körperliche Aktivität beim Radeln kann das Herzinfarktrisiko um mehr als 50 Prozent reduzieren. Für die Kniegelenke ist die Sportart ebenfalls vorteilhaft, da ein Großteil des Körpergewichts durch den Sattel abgefedert wird. Diese Schonung der Gelenke reduziert auch das Arthroserisiko. Zu guter Letzt wirkt sich regelmäßiges Strampeln auch noch positiv auf unser Immunsystem aus.
Das passiert beim Radfahren im Körper
Das Gehirn baut Stresshormone ab. Der Ruhepuls sinkt um bis zu 10 Schläge pro Minute, das Herzvolumen steigt auf bis zu 1.200 ml pro Minute. Neue Blutgefäße werden gebildet; der Körper wird besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Radfahren ist auch figurfreundlich: Bereits normale Touren helfen, das Gewicht zu halten. Eine 75 kg schwere Person verbrennt etwa 500 Kalorien in einer Stunde (20 km). Mehr Wachstumshormon HGH wird ausgeschüttet. Das kurbelt den Fettstoffwechsel an.
Auch kurze Strecken bringen schon was
Schon mit fünf Kilometern am Tag erfüllt man das Pensum, das Ärzte für Bewegung fordern. Ideal ist es, an zwei oder drei Tagen in der Woche zwischen 5 und 15 Kilometer zu fahren und einmal pro Woche 20 bis 30 Kilometer. Der Flüssigkeitsbedarf von Radfahrern beträgt bei mittleren Temperaturen ein halber Liter pro Belastungsstunde. Natriumhaltige Mineralwässer sind dafür gut geeignet, auch Mineralwasser mit Apfelsaft. Wer Radtouren macht, sollte zu Mittag was Leichtes essen. Das meiste Blut hält sich beim Radeln ja in den Beinen auf und dadurch arbeitet das Verdauungssystem nicht so effizient. Deshalb ist bei Radlern meist das Abendessen die Hauptmahlzeit.
Beim Radeln die Seele zur Ruhe kommen lassen
Nicht nur sportliche Gründe sprechen für eine Radtour. Auf dem Sattel können Sie die Natur erleben, die Gedanken schweifen und die Seele zur Ruhe kommen lassen. Bei Radtouren verbringt man viel Zeit in der Natur und sieht Dinge, die man im Alltag kaum noch wahrnimmt: den Horizont über den Feldern, Regenbogen und Sonnenuntergänge. Man spürt den Wind in den Haaren und bewegt sich in einem optimalen Tempo, um die Umwelt wahrzunehmen. Viele radeln gerne an Flüssen entlang, weil das beruhigt.
Leichte Gänge wählen und ergonomische Sättel
Für die Gelenke und Muskeln, besonders rund ums Knie, ist die Kombination leichte Gänge/viel treten gesünder als die Variante schwere Gänge/seltener treten. Die einfache Faustregel für die Trittfrequenz: etwa 80 Kurbel-Umdrehungen pro Minute. Der Sattel spielt eine entscheidende Rolle für das Sitzgefühl. Gelsättel bieten guten Sitzkomfort, sofern sie gut verarbeitet sind. Sie sind oft mit Mulden oder Aufpolsterungen ergonomisch angepasst.
Wählen Sie die richtige Kleidung
Der Po freut sich über Polster: Also am besten eine Radhose tragen - sie ist ohne Nähte und die integrierten Schaumstoff-Polster verhindern Druck- und Scheuerstellen am Po und im Schambereich. Eine winddichte Weste verhindert, dass der Oberkörper auskühlt. Empfehlenswert sind auch Fahrradhandschuhe mit Gelpolstern - so schützt man sich bei eventuellen Stürzen vor Abschürfungen. Nur jeder zehnte Radfahrer trägt einen Helm, dabei kann dieser vor schweren Kopfverletzungen bewahren. Er muss fest am Kopf sitzen, darf aber keinesfalls drücken! Der Unterschied von billigen und teuren Helmen liegt laut Allgemeinem Deutschen Fahrrad-Club meist darin, dass der teure Helm besser auf dem Kopf sitzt - und das ist bei einem Sturz das Wichtigste.
Wählen Sie das richtige Rad
Bevor es mit einem Rad in die Natur geht, sollten Sie sich für das passende Modell entscheiden. Der ideale Ort, um das Wunschfahrrad zu finden und zugleich eine gute Beratung und Service zu erhalten, ist das Fahrradfachgeschäft. Eine wichtige Frage, die Sie vorab einer Kaufentscheidung stellen müssen, lautet: Wofür möchte ich mein Fahrrad nutzen? Ein Stadtrad (City-Rad) sorgt mit der aufrechten Sitzposition für einen guten Überblick im Stadtverkehr. Wer jedoch gerne Touren unternimmt und sich aufgrund des Alters nicht mehr so fit fühlt, könnte sich die Anschaffung eines Elektrorads überlegen. Die sogenannten E-Bikes sind momentan der Renner, haben jedoch einen stolzen Anschaffungspreis. Längere und mehrtägige Touren können ideal mit einem Trekking-Rad unternommen werden. Das Rad beinhaltet sportliche Ausstattungsmerkmale, wie auch für Touren nützliche Komponenten, sei es ein stabiler Gepäckträger oder gute Bremsen. Sportliche Radfahrer, die Wert auf ein geringes Gewicht, schmale Reifen und einen sportlichen Lenker legen, sind bei einem Rennrad am besten bedient. Ungeübte sollten ausprobieren, ob die extreme Sitzposition des Rennrads überhaupt infrage kommt. Eine ausgiebige Probefahrt erleichtert die Wahl des Modells.
Die Checkliste vor der Tour
Nehmen Sie sich reichlich Zeit, Ihr Rad gründlich auf Sicherheit und Fahrtauglichkeit zu untersuchen. Hier eine Checkliste: Bowdenzüge (beide Handbremsen), Bremsbeläge, Lichtanlage, Lenkerbefestigung, Reifenprofil (befinden sich Risse am Mantel, den Reifen besser erneuern), Ist ein "Achter" in den Felgen?, Zustand von Kette und Schmierung, Einwandfreie Funktion der Schaltung, Gepäckträger samt Befestigung, Packtaschen samt Befestigung. Im Zweifelsfall bringen Sie Ihr Fahrrad zum Service in eine Fachwerkstatt.


